Motorrad-Trial beim MSC Dreckenach

Motorrad-Trial beim MSC Dreckenach

Die Hohe Schule des Motorsports auf zwei Rädern

Mit Konzentration, Kra  ft und Balance über schwieriges Gelände zum Sieg

Dreckenach. Es war das dritte Trial dieses Jahres, an dem die Mitglieder des MSC Dreckenach teilnahmen. Und diesmal war der Club selbst auch der Ausrichter im Dreckenacher Gelände, das in Sektionen eingeteilt war, die verschiedene Schwierigkeitsgrade aufwiesen. Mehr als einhundert Fahrer und Fahrerinnen jeder Altersklasse – von 6 bis 60 Jahre – nahmen daran teil und stellten sich den Herausforderungen. Zirka 80 Mitglieder des MSC Dreckenach waren im Einsatz und bewerteten die Fahrkünste. Jeder Teilnehmer, dessen Motorrad sich im Vorfeld einer technischen Abnahme unterziehen musste, erhielt eine „Punktekarte“, auf der seine „Strafpunkte“ eingetragen wurden. W17_Dreckenach_Trial-0889Für das Absetzen des Fußes in der Sektion gibt es einen Strafpunkt, für Sturz, Rückwärtsrollen oder Abstellen des Motors fünf Strafpunkte – so die internationalen Regeln. Beim Motorrad-Trial steht die Beherrschung der Maschine im Vordergrund, die Fahrtzeit spielt eine untergeordnete Rolle. Damit eine solche Veranstaltung aber planbar ist, wird eine Höchstzeit festgelegt. W17_Dreckenach_Trial-1003Die einzelnen Sektionen bestehen aus einem Kurs durch Gräben, Schlamm, über Wurzeln, Steine und hohe Stufen, führen eng um Bäume und Hindernisse herum. Diese Hindernisse sind möglichst fehlerfrei zu bewältigen. Die Punktrichter beobachten jede Bewegung von Fahrer und Motorrad, nichts darf ihnen entgehen. Das war auch in Dreckenach für die Beobachter in den Sektionen eine Herausforderung. Jeweils ein Punktrichter, ein Knipser und ein Zeitnehmer achteten auf die korrekte Ermittlung der Punktzahl, die in vier Runden von den Fahrern erreicht wurden. Gar nicht so einfach, denn der Trialfahrer fährt langsam, manövriert mit Vorder- und Hinterrad zentimetergenau, hebt mit einem Gasstoß das Vorderrad gekonnt eine Stufe hinauf und überspringt Hindernisse. W17_Dreckenach_Trial-0955Da beweist sich wer geschickt ist, Körperbeherrschung, Balancegefühl, Konzentration, Kraft, Ausdauer und vor allem Mut hat. Auch Kameradschaft ist ein Thema, gemeinsam schauen sich die Fahrer die Strecke an und prägen sie sich ein. Beim Motorrad-Trial in Dreckenach starteten Einzelfahrer/innen und Mannschaften in dreizehn Klassen auf speziellen Maschinen, die große Bodenfreiheit, geringes Gewicht und einen großen Lenkeinschlag haben. Dabei ist auch der Reifendruck ein wichtiger Faktor, sowie der Motor, denn dieser muss auf die geringste Drehung des Gasgriffes reagieren. Die beste Fahrtleistung in der Klasse 1 zeigte Marvin Binder vom AMC Kerzenheim, Gesamtpunktzahl 60/ in der Klasse 2 Jugendliche Experten Moritz Rau vom MTC Saar, Gesamtpunktzahl 87/ in der Klasse 2 B Marco Armbrust vom AMC Kerzenheim, Gesamtpunktzahl 76/ in der Klasse 3 Jugendliche Spezialisten Tom Strauch vom MSC Werl, Gesamtpunktzahl 46/ in der Klasse 3 B Robin Heikaus vom MSC Freier Grund, Gesamtpunktzahl 47/ in der Klasse 4 Jugendliche Fortgeschrittene Jonas Klaus vom MSC Freier Grund, Gesamtpunktzahl 75/ in der Klasse 4 B Stefan Gerstner vom MTC Saar, Gesamtpunktzahl 34/ in der Klasse 5 Jugendliche Anfänger Finn Schnur vom MTC Saar, Gesamtpunktzahl 14/ in der Klasse 5 B Josef Schley vom MSC Porz, Gesamtpunktzahl 24/ in der Klasse 6 Jugendliche Neulinge Leon Glas vom AMC Kerzenheim, Gesamtpunktzahl 4/ in der Klasse 6 B Eberhardt Henkel vom MSC Hermannstein, Gesamtpunktzahl 1/ in der Klasse 7 Senioren Ralf Niehörster vom MSC Werl, Gesamtpunktzahl 45 und in der Klasse Automatik Luca Neiderwitz vom MSC Kerzenheim, Gesamtpunktzahl 1. Von den zehn Mannschaften die am Start waren, erreichte Platz 1 die Mannschaft AMC Kerzenheim 3 mit einer Gesamtpunktzahl von 25,51. Alle weiteren Ergebnisse und Informationen rund um den Trialsport unter www.msc-dreckenach.de  EP