Zum elften Mal fiel der Startschuss zum Brodenbacher Berglauf

Ein schweißtreibender Wettbewerb

Siebenunddreißig Läuferinnen und Läufer gingen an den Start

Brodenbach. Das Ziel hieß „Ehrenburg“, und zu bewältigen war eine Höhendifferenz von 192 Metern mit einem starken Anstieg im letzten Drittel. Da musste mit den Kräften gehaushaltet werden, um die Strecke von knappen sechs Kilometern in maximal einer Stunde und fünfzehn MinDSC02361uten zu schaffen. Los ging es am Feuerwehrhaus. Dort stellten sich in diesem Jahr siebenunddreißig Läuferinnen und Läufer der Herausforderung und starteten gemeinsam nach dem Startschuss von Jörg Winter, der in seinem Amt als Beigeordneter den Ortsbürgermeister Jens Firmenich vertrat. Die Teilnehmer mussten zunächst eine Runde über die Gemeindestraßen „Salzweise“ – „Im Moorkamp“ – und „Am Moselhang“ zurück zum Feuerwehrhaus laufen, bevor sie über den Ortsteil „Ehrenburgertal“ den Anstieg zur Ehrenburg bezwangen. Oben angekommen hatten sie die Wahl, entweder zu Fuß oder mit dem Shuttle-Bus zurück nach Brodenbach zu kommen. Startberechtigt sind bei diesem Wettbewerb Frauen und Männer ab 16 Jahren, eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Diesmal starteten 31 Männer in den Klassen von 30 bis 75. Mit 77 Jahren war Jürgen Meinrad-Schlegel aus Köln der älteste Läufer. Für ihn war es der 1170ste Lauf. Leider erreichte er nicht seine Bestzeit, doch auch 38:59,3 sind ein beachtliches Ergebnis. Von den sechs gestarteten Teilnehmerinnen lief eine in der Altersklasse 18/19, zwei in der Klasse 40, eine in 50 und eine in 60. Die älteste Läuferin war Barbara Jäger aus Serrig vom ESV Gremberghoven und brauchte 46:12,5 Minuten, bis sie durch das Burgtor lief. Lydia Ibald aus Hatzenport war die jüngste Teilnehmerin und 33:34,4 Minuten schnell. Der schnellste Läufer heißt Vadim Penner, kommt aus Kaisersesch, lief für den LG HSC Gamlen – RSC Untermosel und benötigte nur 22:23,7 Minuten. Dicht folgte ihm Siegfried Krischer aus Heimbach vom TSV Bayer 04 Leverkusen auf den FerseDSC02590n, seine Zeit 22:41,3 Minuten. Platz 3 belegte Thorsten Bonn aus Königswinter. Er erreichte die Ehrenburg in 23:24,7 Minuten. Den ersten Platz in der Mannschaftsbewertung erreichte der LG HSC Gamlen – RSC Untermosel. Vier Teilnehmer benötigten insgesamt 1 Stunde 47:28,3 Minuten. „Hatzepodda and Friends“ wurden zweite, die drei Teilnehmer brauchten 1 Stunde und 31:29,3 Minuten. Für alle war es wegen den sommerlichen Temperaturen ein schweißtreibender Wettbewerb, der vom Förderverein und Sportgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Brodenbach professionell organisiert wurde. Die Idee zum Berglauf, der im Rahmen des Dorffestes durchgeführt wird, hatte der Verein im Jahr 2005. Ein Jahr später erweiterte man den Wettbewerb um einen Schülerlauf, an dem Schüler und Jugendliche bis 16 Jahre teilnehmen können. Drei Gründe führten dazu: einmal um die Attraktivität des Dorffestes zu steigern, dann um den Tourismus zu fördern und um den Breitensport, sowie den Sport im Feuerwehrwesen aktiv zu unterstützen und zu fördern. Und mit der weit über die Region bekannten Ehrenburg, war ein einmaliges Ziel gefunden. Eingebettet in herrlicher Landschaft erreichten jetzt zum elften Mal Läuferinnen und Läufer die spektakulären Gemäuer der mittelalterlichen und sagenumwobenen Burg im mystischen Ambiente. Im schönen Moselort Brodenbach wartete die Siegerehrung. Bewertet wurden die Teilnehmer/innen in Altersklassen einzeln und als Mannschaft. Die ersten drei Plätze jeder Klasse erhielten Pokale Putty SSH Port Forwarding , die drei Tagesschnellsten ein Preisgeld. Ja und dann wurde gefeiert, denn schließlich war es das „Brodenbacher Dorffest“.   EP