Schrille Geister und schaurige Vampire

Grusel und Schauder lockten zahlreiche Zuschauer nach Kobern-Gondorf

  1.   Halloweenlauf in stimmungsvoller Kulisse mit mehr als 800 Teilnehmern

Kobern-Gondorf. Zum neunten Mal fiel am 31.10.2019 der Startschuss für den Münz Halloweenlauf, an dem mehr als 800 Läufer und Läuferinnen teilnahmen. Wieder war Kobern-Gondorf der Schauplatz, in stimmungsvoller Kulisse liefen große und kleine Teilnehmer – mit und ohne Kostümierung – durch Gassen und Straßen des Moselortes. W44_Kobern-05115Start und Ziel war der Marktplatz, wo eine professionelle LED Lichtkunst Installation an den historischen Gebäuden und Fassaden die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis machten. Der Schirmherr Ortsbürgermeister Michael Dötsch, Veranstalter münz sportkonzept, die Ortsgemeinde und der LT Untermosel hatten im Vorfeld dazu aufgerufen, Häuser, Fenster und Türen an der Laufstrecke schaurig schön zu schmücken und zu beleuchten. So bot sich den Gästen und Teilnehmern ein fantastisches Bild, welches von schrillen Geistern und Vampiren komplettiert wurde. W44_Kobern-5900Der Abend war eisig kalt, die Luft klar, als Michael Dötsch um 18 Uhr den Startschuss für den ersten Lauf gab. Mehr als 80 Kinder hatten sich zum Bambini- und 1 Kilometer Kinderlauf angemeldet. Ersterer war ohne Zeitmessung. Drei Jungs kamen als erste ins Ziel: Dominic Christof in 3:47 Minuten, Leon Becker in 3:52 und Philipp Veit (SSC Koblenz-Karthause) in 4:07 Minuten. Als erstes Mädchen erreichte Frieda Balles vom TV Eintracht Cochem in 4:10 Minuten das Ziel, gefolgt von Kim Gerritzen von der LG Maifeld-Pellenz in 4:15 Minuten, als Dritte Laura Albert (IGS Maifeld in Polch) in einer Zeit von 4:24 Minuten. Die Siegerehrungen für die Kinderläufe fanden auf der großen Bühne am Marktplatz statt. Dort wurden auch die schaurig schönsten Halloweenverkleidungen prämiert. Diese Ehre kam zuerst den Kindern zuteil. Jonas Mies, Emily Blum und Felisha Kall bekamen aus der Hand der Moselgebietsweinprinzessin Julia Gries Kekspräsente, gesponsert von der Firma Griesson. Drei Runden durch das Zentrum Kobern-Gondorfs waren beim 5 Kilometer Lauf zu bewältigen. Die hart umkämpfte Siegerposition gewann der Triathlet Paul Wiessner vom SRL Koblenz in 16:37 Minuten, ihm war Oliver Ewen vom PST Trier mit 10 Sekunden mehr buchstäblich auf den Fersen. Den dritten Platz eroberte Raheb Rahimi von der LG Laacher See, die auch in diesem Jahr beim Halloweenlauf stark vertreten war. Er erreichte das Ziel nach 18:30 Minuten. Die schnellste Frau war Ulrike Hundertwasser, aber ihr Sieg in 20:10 Minuten war hauchdünn, denn gleichzeitig beendete Katharina Fröhlig von der LG Vulkaneifel ihren Lauf, belegte somit Platz 2. Jana Krämer von der LG Maifeld lief nach 20:23 Minuten als Dritte ins Ziel. Beim 5 Kilometer Lauf und beim 10 Kilometer Wettbewerb ist eine Runde jeweils 1666 Meter lang. Nach 6 Runden auf 10 Kilometer, bei denen mehr als 200 Läufer/innen starteten, war Tim Mayer (TGO Lahnstein) der Schnellste. W44_Kobern-05113Er benötigte 33:39 Minuten. Es folgte Tobias Fischer mit 36:22 Minuten und Ruben Auer (DJK Triathlon Andernach) in einer Zeit von 36:27 Minuten. Sie waren drei von dreizehn Läufern, die unter 40 Minuten blieben. Die schnellste Frau beim 10 Kilometer Hauptlauf war Viola Pulvermacher (LG Laacher See) mit 40:54 Minuten, Zweite wurde Judith Wirth (Five Star Fitness Team Koblenz) mit 41:26 Minuten, Dritte Andrea Balles vom TV Eintracht Cochem in 43:51 Minuten. Bei diesen beiden Läufen hatten Pennywise Es, Wilfried Klöver und Kerstin Goeres die schaurig schönsten Halloweenkostüme. Auf allen Laufstrecken begleiteten Radfahrer des VFB Polch die Läufer/innen und zeigten die Runden an. Für die Sicherheit war die Freiwillige Feuerwehr Kobern-Gondorf zuständig, die auch den Teilnehmern den Weg wies. Teams des DRK Dieblich waren ebenso im Einsatz. Für Getränke war ausreichend gesorgt, Duschmöglichkeiten standen in der Realschule plus zur Verfügung. Zahlreiche Zuschauer nahmen am Geschehen teil, säumten die Strecke und feuerten die Teilnehmer an. Ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer/innen sowie die Ortsvereine, die sich für diese Veranstaltung engagierten, wäre eine Durchführung nicht möglich gewesen. Im Gedächtnis bleiben neben der sportlichen Leistung der große Spaßfaktor und die Freude auf ein nächstes Mal.  EP